Inhalte zeigen eine klare Überschriftenhierarchie
Das Kriterium bewertet die im erfassten Text erkennbare Überschriftenhierarchie, nicht mobile Nutzbarkeit.
Leitfrage
Was bedeutet «Inhalte zeigen eine klare Überschriftenhierarchie» für die Einordnung der untersuchten Website?
Kernantwort
Evidenzbasiertes Kriterium: Dieser Wert ordnet gefundene Website-Textbelege nach der veröffentlichten Kriterienrubrik ein.
Das Kriterium bewertet die im erfassten Text erkennbare Überschriftenhierarchie, nicht mobile Nutzbarkeit.
Bedeutung für die Entscheidung
Es zeigt, ob Inhalte durch aussagekräftige, geordnete Überschriften strukturiert sind.
Interpretation
Ein hoher Kriterienwert bedeutet, dass im begrenzten Suchraum stärkere passende Textbelege gefunden und nach der Rubrik eingeordnet wurden. Ein niedriger Wert bedeutet, dass solche Belege fehlen oder schwächer ausfallen. Er beweist nicht, dass die zugrunde liegende Fähigkeit im Unternehmen fehlt.
Beispiel
Positiv ist eine Seite mit einer klaren Hauptüberschrift und logisch gegliederten Unterthemen. Überschriften nur nach Schriftgrösse oder ohne Reihenfolge sind problematisch.
Typische Ursachen
- Redaktionelle Gestaltung nutzt visuelle Formatierung statt semantischer Überschriften.
- Komponenten erzeugen fehlende, doppelte oder falsch gestufte Überschriften.
Priorisierte nächste Schritte
- Betroffene Seiten und Templates auf Überschriftenstruktur prüfen.
- Überschriften nach Inhalt und Hierarchie statt Optik ordnen.
- Die gerenderte Ausgabe nach der Anpassung erneut testen.
Aufwandstufe
technischer Umbau: Die Stufe beschreibt den typischen Umfang der vorrangigen Massnahme. Prüfe Abhängigkeiten und Freigaben vor der Planung im eigenen Kontext.
Wann nicht priorisieren
Nicht priorisieren, wenn nur einzelne unkritische Seiten betroffen sind und wichtigere Informationslücken bestehen.
Grenzen
Eine klare Überschriftenhierarchie beweist weder mobile Nutzbarkeit noch Barrierefreiheit oder gute Lesbarkeit. Alle Aussagen gelten nur für den dokumentierten Suchraum und den Erfassungszeitpunkt.
Verwandte Metriken
- Informationszugang
- Wesentliche Antworten stehen im erfassten Seitentext
- Content für maschinelle Zuordnung
Methodische Detaildefinition
Warum wir das bewerten
Eine Überschriftenhierarchie ist ein beobachtbares Struktursignal im extrahierten Markdown. Dieses Kriterium bewertet ausschliesslich dieses Signal im begrenzten Suchraum.
Bezug zu Website-Inhalten
Der Laufzeitkontext liefert je Kandidatenseite ein Markdown-Outline mit höchstens 30 Überschriften; jede Überschrift ist auf 200 Zeichen begrenzt. Bewertet werden die darin sichtbaren Ebenen und ihre Reihenfolge. Die zusätzlich gelieferten Textpassagen können den inhaltlichen Bezug einordnen, erweitern das Outline aber nicht.
Nützliche Evidenz
Nützlich sind konsistente Ebenenfolgen, aussagekräftige Überschriften und nachvollziehbare Wechsel zwischen Haupt- und Unterthemen. Einzelne oder wiederholte Überschriften liefern nur begrenzte Evidenz für eine Hierarchie.
Grenzen
Das Outline ist auf die ersten 30 extrahierten Markdown-Überschriften begrenzt und kann fehlende, fehlerhaft extrahierte oder später folgende Überschriften nicht abbilden. Die Bewertung prüft keine mobilen Viewports, visuellen Umbrüche, Menüs, Geräte, Browser oder Hilfsmittel. Sie trifft keine Aussage über mobile Nutzbarkeit, allgemeine Benutzerfreundlichkeit oder digitale Barrierefreiheit.
Berechnung
So entsteht der Wert
Kriterienbasierter Score
Die im dokumentierten Suchraum erfassten Website-Inhalte werden anhand der für diese Metrik beschriebenen Evidenz bewertet. Entscheidend ist, wie konkret, vollständig und nachvollziehbar die relevanten Belege sind. Der Wert beschreibt damit die sichtbare Informationsgrundlage, nicht die tatsächliche Qualität oder Leistungsfähigkeit des Unternehmens.
Nächster Schritt